28. Jahrestagung des Forum Friedenspsychologie

28. Jahrestagung des Forum Friedenspsychologie
„Mediation und Konfliktmanagement in sozialen Konflikten“
19.-21. Juni 2015
Fachbereich Psychologie der Philipps-Universität Marburg

FFP-BildDie zivile und gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten ist eine der wichtigsten Aufgaben friedenspsychologischer Praxis und Forschung. Dies umfasst sowohl die sorgfältige Analyse destruktiver Eskalationsprozesse von Konflikten als auch die Entwicklung, Erprobung und Erforschung von Interventions- und Präventionsmöglichkeiten. Die diesjährige Tagung des Forums Friedenspsychologie befasst sich schwerpunktmäßig mit dem Verfahren der Mediation sowie weiteren Ansätzen des Konfliktmanagements. Der Einsatz dieser Interventionsansätze soll sowohl aus der Praxis- als auch aus der Wissenschaftsperspektive beleuchtet werden. Die gewaltfreie Transformation von sozialen Konflikten auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen, sei die Anfeindung von Flüchtlingen in der Nachbarschaft oder internationale Auseinandersetzungen wie in der der Ukraine oder in Israel, werden als Praxis der Friedenspsychologie betrachtet.

Ziele der Tagung sind:

  • Neuere Forschungen zu Ursachen von destruktiv verlaufenden sozialen Konflikten zu präsentieren,
  • Möglichkeiten der Prävention- und Intervention zu diskutieren,
  • Wissenschaftler/innen und Praktiker/innen im Bereich Mediation und Konfliktmanagement zu vernetzen,
  • Nachwuchswissenschaftler/innen in die friedenspsychologische Forschung einzubinden und
  • weitere aktuelle Themen der Friedenspsychologie miteinander zu diskutieren.

Für die Tagung konnten wir als Keynote-Speakers gewinnen:

Prof. Dr. Leo Montada (Universität Trier)

Konfliktmediation als Weg zum Frieden: Psychologische Grundlagen der Mediation

und

Prof. Dr. Katharina Kriegel-Schmidt (Brandenburgische Technische Universität Cottbus)

Interkulturelle Mediation
Außerdem sind eine Reihe von Panels zum zentralen Thema der Tagung sowie weiteren Forschungen im Bereich der Friedenspsychologie geplant. Dazu können sowohl empirische als auch theoretische Beiträge aus Psychologie, Soziologie und den Sozial- und Politikwissenschaften eingereicht werden. Diese sollten Bezug auf das Kernthema der Tagung oder auf andere relevante Themen der Friedenspsychologie nehmen. Die Konferenz wird teilweise in deutscher und in englischer Sprache stattfinden

Die Anmeldung ohne eigenen Beitrag ist direkt auf der Tagung möglich. Zur besseren Planbarkeit bitten wir um Vorabanmeldung. Die Tagung wird unterstützt durch die Fachgruppe Sozialpsychologie (FGSP) in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und durch die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT).

Weitere Informationen finden sich hier.

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